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zur Veranstaltung: Erkan Aki & Klassik-Ensemble
aus Allgäuer Zeitung vom 31.12.2007

Mit Emotion und Eleganz
Pop - Klassik Tenor Erkan Aki bietet ein eindrucksvolles Konzert mit bekannten Arien, Songs und Chansons im Kurhaus Bad Hindelang
Von Veronika Krull
Die Damen zücken die Pocketkameras, sobald er die Bühne betritt, und legen ihm nach dem Konzert ihr Poesiealbum vor mit der Bitte um eine Verewigung. Erkan Aki (38) hat das Zeug zum Frauenschwarm. Denn er besitzt verträumte graublaue Augen, Grübchen, wenn er lächelt, und einen jungenhaften Charme. Den Schweizer mit türkischen Wurzeln aber nur als "Womanizer" darzustellen, wäre höchst unfair. Aki ist vor allem eins: ein mitreißender emotionaler Sänger mit einer ebenso eleganten wie strahlenden Tenorstimme.
Sein Auftritt ist unprätentiös. Bei seinem Konzert in Bad Hindelang trägt er einen schmucklosen braunen Anzug, ein Krawattenloses hellblaues Hemd, lässig über dem Hosenbund. Doch äußerlichen Zierrats bedarf es bei Ihm nicht. Erkan Aki brilliert mit seiner klassisch geschulten Stimme als meisterhafter Tänzer zwischen den Genres. Populäre klassische Werke stehen auf dem Programm - von der Opernarie über den Musicalsong bis zum französischen Chanson. Doch Akis Stärken liegen unzweifelhaft im Belcanto, wie die Interpretation des "Vapensiero" aus Verdis "Nabucco" oder auch des "Adesso tu" von Eros Ramazotti beweisen.
So temperamentvoll Aki die Stücke vorträgt, so wenig gerät er in Gefahr, in schnulzige Tremoli zu versinken. Seine Stimme bleibt bei aller Biegsamkeit und Weichheit präzise und klar. Verhaltene, fast gezügelte Leidenschaft prägt auch die innigen Liebeslieder wie "She" von Charles Aznavour oder "L`amour est bleu", einst eindringlich gesungen von Vicky Leandros.

Eine überraschende neue Facette zeigt der Schweizer dann aber bei dem Musicalsong "If I were a rich man" aus "Anatevka". Sehr gefühlvoll, mit komödiantischen Zügen besingt er die Träume vom großen Geld, kongenial begleitet von seinem Geiger Ashraf Kateb.

Wilder Ritt über die Tasten

Der syrische Violonist bezeugt seine Virtuosität mit einem vielbeklatschten Solo, dem unglaublich rasanten "Csárdás" des Italieners Vittorio Monti. Der zweite Begleiter Akis, der junge österreichische Pianist Patrick Lechner, erhält erfreulicherweise ebenfalls die Gelegenheit seine Fingerfertigkeit zu zeigen: bei dem nicht minder anspruchsvollen wilden Ritt über die Tasten mit der "Ungarischen Rhapsodie Nr. 2" von Franz Liszt. Ein Ohrenschmaus!

Zweifelsohne einen Augenschmaus wiederum boten im "Vorprogramm" die Missener Sopranistin und Gesangslehrerin Susanne Wesselsky und ihre talentierten 14 Schüler. Die Damen in wallenden farbenprächtigen Roben, die Herren im eleganten Schwarz, entführte das "Klassik - Ensemble" das Publikum gleich zu Beginn in die heitere Welt des Johann Strauß. Nach der Pause ging´s, diesmal in Dirndl und Lederhosen, um muntere Szenen aus dem "Vogelhändler": Nachwuchstenor Gerhard Rimmele als "Adam" überzeugte durch eine saubere Leistung. Sicherlich der Höhepunkt für Lehrerin Wesselsky: das Trinklied "Libiamo" aus "La Traviata" im Duett mit Erkan Aki.

Bad Hindelang, den 31. Dezember 2007.

Mit freundlicher Genehmigung von Allgäuer Zeitung

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