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zur Veranstaltung: Operettenrevue in Immenstadt
aus Allgäuer Anzeigeblatt vom 26.04.2006

Einmal Prinz sein
Die Operettenrevue der Gesangsschule Susanne Wesselsky
Von Klaus Schmidt
Einmal aus dem Alltag ausbrechen, eine andere Identität annehmen, in eine Rolle schlüpfen, im Licht der Bühnenscheinwerfer stehen, den Beifall des Publikums entgegennehmen, davon träumen manche Menschen. Für einige wurde dieser Traum nun im Immenstädter Hofgarten wahr. Als Mitglieder der Gesangschule Susanne Wesselsky aus Wangen durften begabte Laien ihr Können in der »Operettenrevue 2006« zeigen - und zwar neben gewieften Profis.

Jana Hohlfeld (Sopran), Jens Uwe Mürner und Friedrich von Mansberg (Tenor) sorgten in dem rund dreistündigen Programm für ungetrübten musikalischen Genuss - etwa bei so heiklen Stücken wie dem Csardas der Rosalinde aus der »Fledermaus«, Caramellos »Gondellied« oder des Herzogs Liebesbekenntnis »Ach, wie so herrlich zu schaun« aus der »Nacht in Venedig«. Begleitet wurden sie dabei stilvoll von Pianistin Irene Berlin - die in Lehärs »Ballsirenen-Walzer« Unterstützung von ihrem Sohn Franz auf der Violine erhielt.

Neben solchen Profis machten aber auch einige der Laien-Darsteller auf der Bühne eine gute Figur - nicht nur im Chor, sondern auch als Solist. So etwa Heike Ihler. Die Bankkauffrau aus Tettnang hat nicht nur eine schöne, warm timbrierte Alt-Stimme, sie weiß auch, wie und wo sie sie einsetzen kann. So ließ sie in ihren Couplets des Prinzen Orlowsky aus der »Fledermaus« auch etwas vom - jugendlich, unbekümmerten - Charakter dieses Lebemannes durchscheinen.
Auch Georg Reichert und Hans-Peter Imgrund als komisches Räuberpaar Funtzel und Knoll aus Franz Grothes »Wirtshaus im Spessart« wussten darstellerisch zu überzeugen. Humorvoll war vor allem, wie sie in die Handlung anderer Operetten stolperten. Diese schöne Idee, die dem Beginn des zweiten Teils Schwung gab, hätte, konsequent weiterverarbeitet, locker die restliche Moderation des Abends ersetzen können.

Aufwändig präsentierte sich die Ausstattung der Revue, für die Susanne Wesselsky verantwortlich zeichnete. Die Gesangslehrerin ließ es sich auch nicht nehmen, selbst in einige dominante Rollen zu schlüpfen wie etwa Lehärs »Lustige Witwe«. »Ja, das Studium der Weiber ist schwer« spotten die Männer frech in einem Schlager dieser Operette. Der erwies sich an diesem Abend als echter Evergreen und erntete starken Applaus. So wie viele Darbietungen dieser Operettenrevue. So wurde dank eines dankbaren Publikums für die spiel- und risikofreudigen Laiendarsteller ein Traum auf schöne Weise wahr.

Mit freundlicher Genehmigung von Allgäuer Anzeigeblatt

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