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zur Veranstaltung: Operettenrevue in Isny und Wangen
aus Schwäbische Zeitung vom 28.03.2006

Operettenrevue
Zauberhafte Ohrwürmer machen Revue zum Vergnügen
Einen beschwingten Abend mit charmanten Figuren aus bekannten Operetten haben Zuhörer in Isny und Wangen bei der Operettenrevue der Gesangsschule Susanne Wesselsky erlebt. Zauberhafte Arien - zu ihrer Zeit wahre Ohrwürmer - und flott dargestellte Szenen machten die Revue zum kurzweiligen Vergnügen.

Walzerselig ist der Takt, in dem die Herzen derer schlagen, die etliche Verwicklungen durchzustehen haben, bis sie im Finale miteinander die Liebe besingen dürfen.
Weil der Humor in Operetten aber nicht fehlt, bringt mancher Tollpatsch den Ablauf der Handlung zusätzlich durcheinander. Eine gelungene Mischung aus Liebesgeflüster und heiteren Szenen brachte Wesselsky mit ihrem Programm auf die Bühne, vorgetragen von Profis und teils sehr talentierten Solisten aus ihrer Gesangsschule. Alle einzeln zu nennen, würde den Rahmen des Artikels sprengen.

Höhepunkte des Abends waren ohne Zweifel solch mitreißende Duette wie »Wiener Blut« aus der gleichnamigen Operette und »Trinke Liebchen« aus der »Fledermaus«, in denen Susanne Wesselsky und Tenor Friedrich von Mansberg, Lehrer an der Hamburger Sängerakademie, zur Hochform aufliefen. Mansberg verfügt auch über den nötigen männlichen Charme für die Verführerrollen und glänzte als pflichtvergessener Diplomat Danilo. Reizvoll und mit kräftigem Sopran umgarnte Jana Hohlfeld von der sächsischen Staatsoper Dresden, die schon vom Konzert vor zwei Jahren wohlbekannt ist, das Publikum. Ihrer Guiditta nahm man das »meine Lippen, sie küssen so heiß« gerne ab.

Dass aber auch Laien einiges zu bieten haben, bewiesen die junge Anniek-Manon Ruoff (Sopran) aus Neuravensburg als »Christel von der Post« im Vogelhändler und Heike Ihler (Alt) aus Tettnang als »Dubarry« mit ihren klaren Stimmen und ansprechenden Vorträgen.

Viel Vergnügen bereitete Bariton Johannes-Georg von Olnhausen aus Gestratz als beleidigter Oberst Ollendorf aus dem »Bettelstudent«. Auch schauspielerisch ein herrlicher Spaß waren die beiden Spessarträuber, deren Sehnsucht nach dem braven Bürgerleben Friedrich Nowitzki aus Ratzenried und Hans-Peter Imgrund aus Scheidegg eine Stimme gaben.

Ballerinas als Augenschmaus

Nicht unerheblich zum Gelingen des Abends trug der Chor bei, der sich in seine jeweilige Rolle gut einlebte. Mal waren es lebenslustig Venezianer, dann wieder ausgelassene Ballgäste, die dargestellt und vor allem hörenswert gesungen wurden. Die Tanzszenen, ob frivole »Grisetten« oder elfenhafte Ballerinas der Ballettschule Arabesque waren gelungen eingebaut und ein Augenschmaus.

Pianistin Irene Berlin, unter anderem an der Dresdner Semperoper beschäftigt, gebührte ein besonderes Lob. Sie vermochte ein ganzes Orchester zu ersetzen und gab den Arien den besonderen Schwung.

Die Überraschung des Abends aber war sicher Verena Burtscher: Die Wangener Schülerin gab mit ihrem warmen und erstaunlich reifen Alt einen beeindruckenden, traditionell von Frauen gesungenen, Prinz Orlovsky. Von seinem »Chacun à son gout« hätte man sich eine Zugabe wünscht.

Mit freundlicher Genehmigung von Schwäbische Zeitung

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