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Medienspiegel
zur Veranstaltung: Benefizkonzert in Immenstadt
aus West-Allgäuer Zeitung vom 21.05.2005

Stürmische Liebeserklärung
Sopranistin Susanne Wesselsky und Pianist Stanislaw Deja gestalten Benefizkonzert
Von Veronika Krull
Mörikes »blaues Band« schwebte sozusagen als roter Faden im kleinen Hofgartensaal, als der Immenstädter Pianist Stanislaw Deja und die Sopranistin Susanne Wesselsky aus Isny zu einem kleinen Frühlingskonzert einluden. Relativ spontan hatten sie sich zu dem Musikabend und einem Verzicht auf die Gage bereit erklärt: Der Erlös der Benefizveranstaltung anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Rotkreuzladens in Immenstadt kommt der Hilfsorganisation zugute.
Während Susanne Wesselsky den Lenz expressis verbis besang (»Komm, lieber Mai, und mache ...«), ließ Deja, gern gesehener Gast im Hofgarten, vor allem seinen Landsmann Frederic Chopin »sprechen«. Mit der Mazurka op. 59 bot sich dem Pianisten die Möglichkeit, die ganze Bandbreite von Frühlingsgefühlen zu demonstrieren - von der Zärtlichkeit zur Fröhlichkeit, von der Leidenschaft bis zur verhaltenen Trauer.
Einfühlsame Interpretation
Mit sicherer und ruhiger Hand führte Stanislaw Deja seine Zuhörer durch das emotionsgeladene und vielschichtige Werk. Einfühlsam, sich aber nicht in den unterschiedlichen Stimmungen verlierend, bot der Pole einen gehaltvollen Einblick in das Schaffen des Komponisten sowie in sein interpretatorisches Vermögen. Gleichfalls dazu angetan, dieses spannungsreiche Hörbild zu betonen, stellte Deja dem dankbar lauschenden Publikum mit den Walzern aus op. 34 einen weiteren Chopinschen »Kosmos« der Gefühle vor.
Dass aber auch Mozart nicht nur der Komponist immerfort heiter perlender Klänge ist, zeigte Stanislaw Deja mit einem eingangs gespielten Allegretto, das die Fassade unbekümmerter Gelassenheit mit überraschenden Moll-Passagen, aber auch Sequenzen voller Temperament wohl zu durchbrechen weiß. Auch dabei erwies sich der vielgereiste Musiker als besonnener und souverän agierender Interpret.
Für einen durchaus reizvollen Kontrast sorgte da Susanne Wesselsky, die den bunten Strauß Frühlingslieder so anmutig wie ausdrucksvoll überreichte. Die Vertonung des Mörike-Gedichtes »Er ist's« durch Hugo Wolf geriet zu einer fast stürmischen Liebeserklärung, nicht minder bewegt zeigte sich »Die Forelle« von Schubert. Dramatisch dann die »Neue Liebe« von Felix Mendelssohn-Bartholdy und wiederum engagiert die »Widmung« von Robert Schumann.

Mit freundlicher Genehmigung von West-Allgäuer Zeitung

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