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Medienspiegel
zur Veranstaltung: Dieser Gesang begleitet in den Herbst
aus SZ Leutkirch vom 20.09.2024

Dieser Gesang begleitet in den Herbst
Klassik-Ensemble Susanne Wesselsky bringt in der Schlosskirche Zeil ein ambitioniertes Programm
SCHLOSS ZEIL – fast alle Parkplätze auf Schloss Zeil sind an diesem letzten schönen Spätsommertag voll besetzt. Wollen so viele zum Konzert des Klassik-Ensembles Susanne Wesselsky in die Schlosskirche? Nicht ganz – es handelt sich vor allem um Ausflügler. Die prächtige Kirche ist beim Auftritt der sieben Damen ganz gut besucht. Zu erleben ist ein ambitioniertes Programm. Von knapp eineinhalb Stunden.
Von Bernd Guido Weber
Susanne Wesselsky ist Sängerin und Gesangslehrerin, unterrichtet seit 2002 in Isny, Kempten, Wangen und Kißlegg. Tritt mit ihrem Laienensemble immer wieder auf, auch bei Isny-Oper. Jetzt hat sie zusammen mit sechs erfahrenen Schülerinnen (Alt, Mezzosopran, Sopran) geistliche und weltliche Lieder einstudiert. Maria, Maria, Maria. Ein wenig Herbst. Ohne den manchmal zu hörenden Chor-Kitsch. Am Klavier begleitet versiert Jürgen Jakob. Auftakt ist das Herbstlied „Ach wie so bald“ von Mendelssohn Bartholdy. Das wirkt in den Höhen ein wenig grell, der Chor muss noch die Akustik der Fürstenkirche ausloten. Dann aber kommt der Gesamtklang, der Wesselsky wohl vorschwebt: Transparent, jede Stimme hörbar, ohne zu dominieren. In der Mitte singt Wesselsky, leitet kaum merklich, sagt die Stücke an. Fröhlich und lebendig erklingt „Still bei Nacht fährt manches Schiff“ von Robert Schumann, bemerkenswert „Ave verum Corpus“ von Francis Poulence, a capella im Trio. Der Anti-Romantiker Poulence kommt nach einfühlsamen, teils eindringlich-spirituellen Marienliedern nochmals zu Ehren, mit „Litanies á la Vierge Noire“. Dieses Stück über die schwarze Maria ist auch heute noch eine Herausforderung für die Zuhörer, für die Sängerinnen sowieso: moderne Tonsprache, Dramatik. Viel Beifall, es muss nicht immer Rheinberger oder Brahms oder eben Mendelssohn Bartholdy sein. Das Publikum ist in der Regel offener, als manch Programmgestalter meint, so es nicht permanent gefordert ist. Fast kindlich – volkstümlich dagegen „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger, auch schön. Kornelia Hembach glänzt als Solistin mit „Er weidet seine Herde“ aus Händels „Messias“. Heike Ihler bringt, ebenfalls solo, ebenfalls mit großer Stimme „Agnus Die“ von Georges Bizet. Viel Beifall. Der Chor bedankt sich mit „Ein kleines Lied“. Und wünscht gesanglich noch einen guten Abend. Abendruh. Draußen scheint die Sonne, warm, zum Sommerabschied. Jetzt ist Herbst.

Mit freundlicher Genehmigung von SZ Leutkirch

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