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zur Veranstaltung: Keine Angst vor Oper und Operette
aus Schwäbischen Zeitung vom 14.06.2016

Die Bühnenshow "OpeRette sich, wer kann!" bietet einen temperamentvollen Abend
WANGEN - Es sollte ein heiterer musikalischer Abend mit munteren Chören, bekannten und temperamentvollen Liedern aus Oper und Filmmusik sowie Parodien auf Opernarien werden. Das ist es am Samstagabend in der gut besuchten Stadthalle mit der Gesangsschule von Susanne Wesselsky auch geworden. "OpeRette sich, wer kann!" lautete das Motto, unter dem sich Laiensänger mit der Ballettschule Kißlegg zusammenfanden und kostümbildnerisch opulente Szenen darboten. Zur versierten Klavierbegleitung von Jürgen Jakob.
Von Babette Caesar
Mit Mut auf die Bühne

Es brauchte Mut, sich als Laiensänger seinem Publikum preiszugeben. Das schickte Sängerin und Pädagogin Susanne Wesselsky in ihrer Begrüßung voraus. Alle Sänger - mit Ausnahme das Tenors Gerhard Rimmele aus Deggenhausertal - sind Amateure und ihre Schüler, die sie seit fünf bis acht Jahren in ihrer 2002 gegründeten privaten Gesangsschule unterrichtet. Dass sie sich trauen öffentlich aufzutreten, soll die Angst vor dem Anfängerdasein nehmen. Humor und Qualität müssen sich nicht ausschließen, ist sich Wesselsky sicher. So lag der Schwerpunkt im ersten Teil auf beschwingten Chören, Duetten und Arien erfolgreicher Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Jacques Offenbach, Georges Bizet oder Giuseppe Verdi.
Den Auftakt gestaltete das ganze Ensemble in volkstümlichen Kostümen mit dem Lied "Wie herrlich ist's im Grünen" aus Albert Lortzings "Waffenschmied". Dem folgten einzelne Auftritte von Mezzosopran Eva Maria Hecht und Bariton Luiz Carlos Monzillo Filho, mit Sopran Stefanie Steichele und Bariton Udo Hindelang, mit Bass Wilhelm Geisler und Alt Heike Ihler. Sie glänzten nicht nur mit gesangstechnischer Perfektion in zumeinst in deutscher Sprache Gesungenem aus "Die Hochzeit des Figaro" oder Rossinis "Barbier von Sevilla". Sie gaben den Status quo ihrer Ausbildung wider und das mit sehr viel Humor, Können und Spielwitz.
Die Arie der Olympia aus "Hoffmanns Erzählungen" hat Regisseurin Wesselsky als Parodie inszeniert (Baritone Karl Stuhler und Udo Hindelang, Koloratursopran Julia Küpfer). Nicht weniger humoresk und stimmlich versiert gab sich Heike Ihler, die Bizets "Carmen" auf Männerfang karikierte. Imposante und zauberhafte Bühnenbilder entstanden zu "Die lustigen Weiber von Windsor" mit Ballett und Chor der Elfen, wonach Gerhard Rimmele mit der Arie "Wenn wir in stiller Abendstund" als Adolfo aus Verdis "Luisa Miller" stimmlich überzeugte.

"Für Laien ist das der Hammer!"

"Für Laien ist das der Hammer", war in der Pause zu hören. "Was sie inszenatorisch leisten" honorierten die Zuschauer auch im zweiten Teil mit viel Applaus und Bravorufen. Melodien aus Operette, weniger bekannten Musicals und Filmmusiken folgten dem ersten Part in beschwingten Rhythmen. Hier feierten auch "The Sunshine - Girls" mit Rebecca Rölz, Sophie Müller und Sarah Mistr ihren Musical-Auftritt, während Sopran Kornelia Hembach erst in Franz von Suppés "Boccacio", dann zusammen mit Tenor Wolfgang Dolle im Duett beeindruckte.
An der erst 17-jährigen Stefanie Steichele, die 2014 einen ersten Preis bei "Jugend musiziert" erhielt, war es gelegen, im Stil der 1920er-Jahre den Song "Picadilly" aus dem Musical "Bunbury" zusammen mit der Kißlegger Tänzerin Carla Hilgarth zu interpretieren. Das Finale bestritt das Ensemble mit Melodien aus Emmerich Kálmáns Operette "Die Csárdásfürstin" mit Sopran Susanne Wesselskys Lied der Sylva "Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland", das sie auch tänzerisch tempogeladen umzusetzen wusste.




So stimmt's

WANGEN (sz) - In unserem Artikel zum Bericht über die Bühnenshow "OpeRette sich wer kann" hat sich ein Fehler eingeschlichen. Statt Dina Faber tanzte Carla Hilgarth zum Auftritt von Sängerin Steffi Steichele. Gleichzeitig sorgte das vergessene Wort "nur" für eine ins Gegenteil verkehrte Aussage. Richtig muss der Satz lauten: Sie glänzten nicht nur mit gesangstechnischer Perfektion in zumeinst in deutscher Sprache Gesungenem aus "Die Hochzeit des Figaro" oder Rossinis "Barbier von Sevilla". Wir bitten, dies zu entschuldigen.

Mit freundlicher Genehmigung von Schwäbischen Zeitung

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